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Gesundheit macht Schule:

Das war der 2. Kongress für Schulgesundheit in Wien!

Am 29. April fand der 2. Kongress für Schulgesundheit im Austria Center Vienna statt. Zahlreiche SchulärztInnen, DirektorInnen, LehrerInnen und SchulpsychologInnen zeigten sich begeistert vom interessanten Angebot durch die hochkarätigen Vortragenden sowie der facettenreichen Fachausstellung. Wie schon die Erstauflage des Kongresses im Jahr 2014, war auch dieser ein großer Erfolg. "Mit dieser Plattform fördern wir eine noch bessere Zusammenarbeit der Berufsgruppen im Bereich der Kinder- und Jugendgesundheit“, so Dr. Judith Glazer, Präsidentin der Gesellschaft der Schulärztinnen und Schulärzte Österreichs. Im Zentrum standen aktuelle und brisante Themen körperlicher wie auch psychischer Gesundheit, u.a. Essstörungen, häufige Schmerzen am Bewegungsapparat, Störungen der Aufmerksamkeit und der sozialen Wahrnehmung, Autismus, Radikalisierung bei jungen Muslimen, HPV oder Internetkriminalität und Cyberbulling. Auch die GSÖ zog erfolgreiche Bilanz: Seit 2009 hat die Gesellschaft mit ihren Aufklärungsprojekten rund 1.8 Mio. SchülerInnen  erreicht. Die Veranstaltung stand unter dem Ehrenschutz von Gesundheitsministerin Dr. Sabine Oberhauser und wurde durch den Fonds Gesundes Österreich gefördert.


Prävention fördern – Herausforderungen im Schulalltag erfolgreich meistern

Unter den renommierten Vortragenden fanden sich auch  internationale Gäste wie Keynote-Speaker Prof. Kevin Browne, Professor für forensische Psychologie und Kindergesundgeit, Direktor des Zentrums für Forensik und Familienpsychologie der medizinischen Fakultät der Universität Nottingham  zum Thema „Auswirkungen medialer Gewalt  auf die mentale Gesundheit von Kindern und Jugendlichen“. Was macht passive Gewalt mit dem Gehirn eines Kindes/Jugendlichen? Wie reagiert der Körper medizinisch betrachtet? Wie schützt man Kinder/ Jugendliche am effektivsten? „ Es gibt Themen, bei denen Schulärzte und Pädagogen für ihren Alltag dringend gut vorbereitet sein sollten“, so Dr. Judith Glazer. Vortragstitel wie „Essstörungen – ein Update“, „Unterwegs zwischen den Geschlechtern“ oder „Umgang mit Radikalismus und Aufklärung“ wurden dem bestens gerecht.  Alle Referenten waren begeistert vom großen Interesse, das den einzelnen Themen seitens der KongressteilnehmerInnen entgegen gebracht wurde.

Schule kann Beitrag zu gesundheitlicher Chancengleichheit leisten

„Wir wissen, dass viele Erkrankungen in bestimmten Bevölkerungsgruppen häufiger vorkommen“, so Dr. Judith Glazer, Präsidentin der GSÖ. „In ihrem familiären Umfeld haben leider nicht alle Kinder die gleichen Chancen auf einen gesunden Start ins Erwachsenenleben – aber sie alle gehen in die Schule! Dort haben wir die Chance, eine Basis an Gesundheitsbildung mitzugeben und darüber hinaus Erkrankungen des Körpers und auch der Seele früh zu erkennen.“ Umso mehr freute sich die GSÖ über die Unterstützung des Kongresses durch den Fonds Gesundes Österreich. „Nur wenn alle Berufsgruppen im Bereich Schule und Kinder- und Jugendgesundheit zusammenarbeiten, können wir die Schüler bestmöglich unterstützen“, ist Schulärztin Dr. Judith Glazer überzeugt. „Schulärzte haben zu SchülerInnen oft ein Vertrauensverhältnis, das über Jahre aufgebaut ist. Der Kontakt zum Schularzt ist meist der erste Arztkontakt ohne Eltern – und damit eine Möglichkeit ganz offen zu sprechen.“


Bildergalerie

Fotos vom 2. Schulgesundheitskongress finden Sie hier: >> zur Bildergalerie